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Eisregen lyrics - Krebskolonie

Nachtgeburt

Original and similar lyrics
Zieh mir die Haut in Streifen vom Leib Koste vom rohen Fleisch wenn du magst Beruhre mich ganz tief in mir drinnen La mein Blut uber deine Bruste rinnen Stich mir den Stahl in beide Augen Denn nur so kannst du das Licht mir rauben Zerstore ein weitres Stuck von mir Schneid mich in Stucke, so gefalle ich dir Leck den Schweiß aus tiefen Wunden Zerstortes Gewebe wird nie wieder gesunden Hack mir die Fingerglieder einzeln ab Zehn kleine Finger, einen fur jeden Tag Treib mit dem Hammer 1000 Nagel in mich Das spritzende Blut sei Lohn fur dich So viele Stunden voller unsaglichem Leid Mein Korper, er tragt sein Schmerzenskleid Erlos meine Hande von ihren Taten Laß sie mit den Augen im Feuer braten Verbrenne dann, was noch ubrig bleibt In der Glut der Flammen meine Seele schreit Doch uber Nacht werd ich wiedergeboren Mein alter Leib ersteht hinter jenseitgen Toren Und nun, kleine Freundin, seh ich zu was ich kann Mit mir als Schlachter und dir als Opferlamm Ich zieh dir die Haut in Streifen vom Leib Verkoste deinen Schmerz, sei zu allem bereit Einen schnellen Tod kann ich dir nicht gewahren Denn erst dein Blut wird meine Folter ehren...

Heute

Ina Deter
Heute steh ich wieder malvor dem Schaufenster und sehe,eine ungeheure Auswahl denk an früher und ich gehe nicht hinein um das zu kaufen,was zur Zeit in Mode ist,möchte nicht mehr so rumlaufen,wie ein Karnevalist. Heute seh ich wieder mal meine Sachen durch und finde,daß mein ganzes kapital hier herumliegt in dem Spinde.Rausgeschleudert für Klamotten,die zu haben sinnlos war,wollt auch zählen zu den Flotten vor noch nicht ganz einem Jahr. Heute hör ich wieder mal,daß du Hunger hast und lache,denn es ist wie jedesmal,daß du hoffst, daß ich was mache.Mußt dich langsam dran gewöhnendich mal selber zu bekochen,und am Anfang darfst du stöhnenstundenlang, ununterbrochen. Heute sitz ich wieder malin der Kneipe hier und höre,daß ein Mädchen ins Lokalnicht allein dahin gehöre.Habe das auch mal gedacht,lache leise, trink mein Bier,und ich werde heute nacht,fragen, ob du willst mit mir. Heute denk ich wieder malan mein Leben so und meine,daß ich früher kolossalverklemmt und dumm war wie sonst keine.Will keine Rosen, vielmehr Rechte,euern Sitzplatz, in der Tat,behaltet in der Bahn, ich willdafür den Platz im Aufsichtsrat

Raptus Melancholicus

Brot Fettes
Es ist so schön, in Deinen Armen aufzuwachen, die rote Sonne aufgehn zu sehn, in den Tag zu lachen. Du bist die Frau, nach der ich immer gesucht hab, doch jetzt bist Du da, weil ich im Glück ein Zimmer gebucht hab. Jetzt sind wir ein Paar - einfach unschlagbar, komm sag mal hast Du jemals sowas gesehn, unsagbar. Vertrag war nich nötig, lächelst Du mich an, erröt ich noch immer - und immer wieder und für niemand anders als für Dich sing ich meine Lieder. Du nimmst meine Hand. Ah - was ist das, ich seh so verschwommen, komm hör auf, Du machst nur Spaß, doch es wird dunkel - ein Blitz - das Grau. Ich wache auf. hAAAAAAAAAAAAArghh ALLES NUR EIN TRAUM ! Es reißt mir das Herz aus der Mitte, unsagbare Schmerzen, Schläge und Tritte. Ich wünsch mich zurück - ich will zurück zu Dir, denn hier bin ich allein, also was soll ich hier. Doch die Tür zu Dir ist für immer verschlossen. Die Einsicht kommt - und die Tränen in die Augen geschossen. Du warst so schön, alles nur ein Traum. Es hilft kein Flehen, alles nur ein Traum. Du bist weg, alles nur ein Traum. Und was übrig bleibt bin ich, verdeckt vom Dreck. Dunkle Schatten, die drohn mich aufzufressen, der dunklen Schatten Lohn: Dich zu vergessen ! Nichts bringt sie zurück, die Fata Morgana, ich würd alles für sie tun, mich selbst zum Untertan. Jaa - ich kann nichts mehr spüren, nichts mehr verstehn, es bleibt nur der Traum, Dich wiederzusEEEEEEhn. Voller Frustation steh ich an der Busstation, doch ich wußt ja schon vorher ich wär nich so taff ihr zu sagen, wie sehr ich auf sie abfahr. MAN, wie knapp war ich heut wieder davor ich Tor. Tschüs - sagte sie süß in mein Ohr. Das genügte, damit ich meinen Verstand verlor. Ich reiß mich am Riemen, natürlich weiß ich von ihm, Ihrem Freund, der sie einzäunt und selbst rumstreunt ! Sie liebt ihn und gibt ihm niemals den Laufpaß, ich schwöre mir, daß ich auf sie aufpaß. Romeo liebt Julia, Fool liebt Foola, ich liebe sie, doch ist für sie mein Nebenbuhler eben cooler. Dabei ist er irgendwie viel zu lasch, dieser lange Lulatsch, was mag sie denn an so ‘nem ätzenden Gesichtsgulasch ? Unfaßbar - dieser Kaspar, wah - spielt Tennis im Verein und macht ‘ne Leere bei der Hasba. Haß bar jeder barmherzigen Gnade, was hat ER, was ich nicht habe ? Ich labe mich an ihrer Nähe, wehe mir, wenn ich sie nur ansehe. Ich möchte sie berührn, umschlingen, aufsaugen und wieder schicken mich die Augen dieser Frau gen Himmel. Doch dann bricht auch Frust ein in mein Bewußtsein, und tausend Stecknadeln durchdringen mein Brustbein. Letzte Nacht, als ich tief schlief, träumte ich davon, daß ich sie anrief. Dies fiese Zeichen wollt nicht weichen, sie ist besetzt - ICH KANN SIE NICHT ERREICHEN ! Ja, es stimmt, Du hattest Recht, wir können trotzdem Freunde bleiben. Mir geht es gar nicht mal so schlecht, ich kann ihn leiden, Deinen Neuen, um den Dich alle beneiden. Ich würd mich für Euch freuen, wenn Ihr glücklich seid, Ihr beiden. Paßt gut zusammen, seid ein schönes Liebespaar und mir ist klar, daß es niemals wieder so wird, wie es war. Ich bin drüber weg, es macht mir nichts mehr aus, treffe mich mit alten Freunden, gehe abends wieder raus. So gesehn hat auch alles sein Gutes und so tut es gar nicht weh, wenn ich Euch zusammen seh. Ich hasse Ihn und was ich sagte war gelogen. Ich haß und liebe Dich fühle mich betrogen. Ich könnt kotzen, wenn ich ihn seh, denn er ist Schuld daran. Und vor allem hat er das, was ich nicht haben kann. Versuche meine Gefühle zu bändigen, von ständigen Erinnerungen an Dich, um dann nicht im Selbstmitleid zu versinken. Und auch wenn ich abend weg geh, fang ich doch nur an zu trinken. MIR GEHT'S MIES, nur damit Du weißt wie's ist, wenn Du nicht vergißt, nicht vergessen kannst. Wir haben getanzt - nur einen Sommer lang, aber dann kann die Wende, unsere Musik war zu Ende. Zustände dieser Depression schlagen um in Haß und ich laß ihn raus schlage mit der Faust in Gedanken ihm eine rein - ich laß es sein UND FÜHL MICH WIEDER ALLEIN !!!!

Eine Eigene Geschichte

Blumfeld
Es hat und niemand gefragt wir hatten noch kein Gesicht ob wir leben wollten oder nicht hin und her und hin und her gerissen zwischen verstehen wollen handeln müssen keine Liebe keine Arbeit kein Leben an meinem Kissen schlag ich mir den Kopf auf und wenn der Tag kommt bleibt es kleben und der Staat ist kein Traum sondern bleibt wie mein Kissen ein meich gestaltender, die Fäden, die rissen und Welt verwaltender Zustand der sich durch mich und mich bewegt durch Gedanken aus Stein aus Licht eine Mauer eine Sonne aus Eisen eine Sprache aus Trauer Eine eigene Geschichte aus reiner Gegenwart sammelt und stapelt sich von selbst herum um mich während ich durch die Gegend fahr Und in den Straßen liegt der Staat und sagt: was regst Du Dich und Deinen Magen künstlich auf wärst du doch bloßim Bett geblieben Au nee, weil ich so oberflächlich bin kehrt sich mein Inneres nach außen steht mir bis hierhin und ins Gesicht geschrieben Macht verrückt was euch verrückt macht mit Kissen vor der Stirn und in mir drin ein Vakuum geh ich durch Straßen voller Menschen dieser Stadt und frage mich wo ich gern wäre wo fang ich an? Gähnende Leere wenn ich schon immer Nichts mit was drummrum gewesen war dann mach ich mir 'n Scklitz ins Kleid und find es wunderbar Eine eigene Geschichte aus reines Gegenwart sammelt und stapelt sich von selbst herum um mich während ich durch die Gegend fahr Also nichts wie raus aus Hamburg first we take Manhattan und dann ab nach Berlin da, wo die Leute aus Heimweh hinzieh'n Wat will isch in Italien, isch will doch Genitalien Berlin Wall, gegen Holo, Holo und Holidays denk ich und zieh mir später noch was rein dann die Bars schlafen kann ich schließlich wenn ich tot bin auf halber Strecke bleib ich liegen und träum davon mit allem eins zu sein den Traum vom Staat der sich selbst reicht, der nichts beweist zusammenwächst wie's sich gehört und verbreitet seinen Glauben Gedanken aus Stein aus Licht eine Mauer Eine eigene Geschichte aus reiner Gegenwart sammelt und stapelt sich von selbst herum um mich während ich durch dir Gegnd fahr Am nächsten Morgen bleibt das Kissen an mir kleben hab mir den Traum zur Wunde aus dem Kopf geschlagen und mir fallen Deine und dann meine Körperteile wieder ein und Deine Haut und ich denk dran wo ich gern wäre hab aus der Wäsche rausgeschaut entlang der Schichten deren Dichte ich verwünsche wie mein Körper ein Gesellschaftsbau von vielen der großen Nenner unter ihnen: ich heiße Einheitsarchitekt Du kannst auch Blödmann zu mir sagen Stimmt, wenn alles in einanderpaßt hat es bald nichts mehr zu bedeuten Und eine eigene Geschichte aus reiner Gegenwart sammelt und stapelt sich von selbst herum um mich während ich durch dir Gegend fahr Und der Staat ist kein Traum ist sogar in meinen Küssen ein mich gestaltender, die Fäden, die rissen und Welt verwaltender Zustand eher Raum als Position und so organisiert er sein Verschwinden indem es sich durch mich bewegt durch Gedanken aus Stein aus Licht eine Mauer eine Sonne aus Eisen eine Sprache aus Trauer

Traum Vom Tod II

Subway to Sally "Foppt Den Dämon"
Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt er stand auf allen Wegen er winkte und er rief nach mir so laut er sprach mein Leben sei verwirkt ich sollt mich zu ihm legen ein frühes Grab sei längst für mich gebaut ich floh soweit das Land mich trug soweit die Vögel fliegen doch mir zur Seite spürte ich den Tod sein Schatten folgte meiner Spur ich sah ihn bei mir liegen und seine Hände waren blutig rot da wußte ich es weht der Wind und Regen fällt hernieder auch wenn schon längst kein Hahn mehr nach mir kräht weil ich schon längst vergessen bin singt man mir keine Lieder nur Unkraut grünt und blüht auf jedem Feld ich hab heut Nacht vom Tod geträumt es gibt kein ewig Leben für Mensch und Tier und Halm und Strauch und Baum ... das war mein Traum

Balkonfruehstueck

Heinz Rudolf Kunze
Laß mich dir sagen was ich sah noch nie zuvor war ich DER WAHRHEIT so nah ich sah Autos in den Bäumen ein leeres Flüchtlingsboot beim Träumen ich sah Surfer auf dem Feuer und ich sah du stirbst am Steuer noch nie zuvor war ich DER WAHRHEIT so nah laß mich dir sagen was ich sah Laß mich bekennen was ich schwor es stand zu fürchten daß ich ALLES verlor ich schwor im Dunkeln laut zu pfeifen den Eid auf Winterreifen und mir den Unterschied zu merken Liebling zwischen unsern Stärken es stand zu fürchten daß ich ALLES verlor laß mich bekennen was ich schwor Schöne Trümmerfrauen trugen einen roten Schlips schleiften Hunde durch die Straßen tote Hunde aus Gips alle Renegaten hielten ihre Zunge im Zaum lauter Leser aufgehängt an jedem zweiten Baum vom Dicken Ende der Geschichte hab ich viel gehört nur daß das laute Zähneklappern und der Magen stört mit andern Worten lauter Lügen daß die Schwarte kracht iß deine Ohren auf aus deinem Kopf wird Wind gemacht Laß mich dir sagen was ich hör Gebrüll von Menschentieren wild wie das Meer ich höre Schüsse an den Grenzen den Stiefelschritt bei Tänzen ich höre Tollwut in der Predigt doch das hat sich bald erledigt Gebrüll von Menschentieren wild wie das Meer laß mich dir sagen was ich hör Ich sah Autos in den Bäumen Sex in unbewohnten Räumen ich sah Autos in den Bäumen nichts lag mir ferner als zu träumen Text: Heinz Rudolf Kunze Musik: Heinz Rudolf Kunze

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