Laibach lyrics

Geburt Einer Nation

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Ein Mensch, ein Ziel, und eine Weisung. Ein Herz, ein Geist, nur eine Loesung. Ein Brennen der Glut. Ein Gott, Ein Leitbild. Ein Fleisch, ein Blut, ein wahrer Glaube. Ein Ruf, ein Traum, ein starker Wille Gibt mir ein Leitbild. Nicht falsch, nicht recht. Ich sag' es dir: das Schwarz und Weiss is kein Beweis. Nicht Tod, nicht Not. Wir brauchen bloss ein Leitbild fuer die Welt. Ein Fleisch, ein Blut, ein wahrer Glaube. Eine Rasse und ein Traum, ein starker Wille. So recht mir eure Haende, und gebt mir eure Herzen. Ich warte. Es gibt nur eine Richtung, eine Erde und ein Volk. Ein Leitbild. Nicht Neid, nicht Streit. Nur die Begeisterung. Die ganze Nacht feuren wir Einigung. Ein Fleisch, ein Blut, ein wahrer Glaube. Ein Ruf, ein Traum, ein starker Wille Gebt mir eine Nacht. Gebt mir einen Traum. Nichts als das: ein Mensch, ein Mann, ein Gedanke, eine Nacht, ein-mal. (Jawohl.) Nur gebt mir gebt mir gebt mir ein Leitbild.

Seelenfeuer

Aurora Lunar
Ein stummes Antlitz im schwarzen Spiegel eines Sees, in dessen endlosen Tiefen alle Schreie longst verhallten. Die Fesseln der Zeit sind schon vor langem wie Wachs dahingeschmolzen, doch noch liegt ein Geist gebunden in den Tiefen seines feuchten Grabes. Ein Sargdeckel aus gefrorenen Tronen verschlob den Traum in alle Ewigkeit. Ein Traum eines Paradieses; ein Traum so lichterfullt. Der See der Sterne. Der Schein, die Augen astraler Unendlichkeit. Hier ist der Tod machtlos, doch existiert hier auch kein Leben, denn jede Seele an den Ufern des schwarzen Seelenspiegels wird mitgerissen von der nochsten Woge, um in den Tiefen des Alls zu ertrinken. Jede Welle ist eine sterbende Äone tausende wertlose Existenzen auslaschend. Ein Schattenreich zermahlener Knochen, Wo der Mond eine Grimasse trogt, leichenblass und doch so wunderschan. Huter des Schlussels zu dem Tor, das noch ungeaffnet weilt und doch steht das Reich dahinter am Ende jeden Lebens. Dort wird eine einsame Seele wandern. Rastlos... suchend... troumend... im Silberschein des Totenmondes... Gefuhle bilden dunkle Wolken und wie Regen fallen Tronen auf einen schwarzen Spiegel wo ein stummes Antlitz verlouft.

Die Fliege

Die toten Hosen
Eine Fliege krabbelt mir in meinem Kopf herum und sie kommt da oben nicht mehr raus sie hat Panik, sie sich verlaufen hat probiert jetzt jeden Fluchtweg aus sie verfolgt eine kleine Nervenbahngerät in den Rückenmarkskanal sie flüchtet in Richtung Vorderhirn an der Zirbeldrüse kegrt sie um Ich kann jede Bewegung von ihr spüren mein Kopf ist ein einziger Schmerz sie rudert hilflos mt Flügeln und Beinen rum und das vorwertskommen fällt ihr schwer sie verbeißt sich an meinem Drillingsnerv gibt nicht auf, und irrt umher von der Schlagader zu ´ner Blutleiter und direkt in die Hirnkammer bis in die Schalt- und Steuerungszentrale kämpft sie sich herauf sie spielt ein bisschen mit den Knöpfen und schaltet mir die Hauptleitung aus

Ich Habe Abgetrieben

Ina Deter
Ich habe abgetrieben, ich gehöre dazu, bin eine von Millionen, bin eine von denen, eine, die zufällig lebt, so wie du. Ja, ich hab bei mir selbst abgetrieben ich konnte es keinen Tag länger verschieben, es gab für mich keine andere Wahl, bitte komm mir jetzt bloß nicht mit Moral. Ich hab es mit Spülen und Spritzen versucht, bin zehnmal vom Schrank gesprungen mit Wucht, nichts hat geholfen, nichts angeschlagen, ich war am Verzweifeln, daß kann ich dir sagen. Ich fand keinen Arzt, der es wegmachen wollte, nur eine Frau, und die meinte, ich sollte, ihr tausend Mark auf den Küchentisch legen, dann tät sie's, ich sollt mich nur nicht so aufregen. Ich sag dir, mir war alles scheißegal, mit den Nerven fertig, am Ende total, da hab ich mir einfach die Nadel genommen, zum Glück bin ich nochmal davongekommen. Mir geht es, na ja, du siehst ja, wie gut, träume Nachts von meinem Blut, seh‘ mich immer noch mit der Nadel hantieren, fühl noch den Schmerz, seh mich immer krepieren, Du sagst, du hättest das auch mal gemacht, die Angst hat dich damals auch soweit gebracht, dir beinah sechs Wochen dafür eingehandelt, man hat dich wie einen Verbrecher behandelt. Wenn wir nicht selbst wieder was unternehmen, in Bonn ist bis heute noch nicht viel geschehen, wird's noch Millionen wie uns ergehen, die Not leiden, oder auch Selbstmord begehen. Ich sag dir, wir müssen uns selber befrein, der Anstoß muß kommen aus unseren Reihen, wir müssen den zweihundertachtzehn streichen, wir müssen es jetzt, endlich erreichen. Ich habe abgetrieben, ich gehöre dazu, bin eine von Millionen, bin eine von denen, eine, die zufällig lebt, so wie du.

Balance

Doppelkopf
Eine kleine Episode um was klar zu stellen, denn Katzen machen viel zu viel Gebell um diese Welt. Da war dieser eine Katzer, genannt Fritz, der am Liebsten auf der Veranda in der Sonne lag, Mäuseschenkel fraß, und in Gedanken bei Muschi, der meist sexyisten Kätzin war. Aber all die Kätzinnen standen auf Schirkan, dabei wußte jede Kätzchen, Schirkan stellt Übel dar. Keine Kätzin die er nicht mit auf seine Couch nahm, kein Katzer der auszog ihn zu fordern und zurück kam. Dem müssen wir ein Ende machen, beschloß der Rat der Weisen, und wie üblich in Katzenkreisen lies man die Würfel entscheiden. Und wie das Leben spielt, Fritz warf die Eins und verlor. Kein Zurück! Aufgehetzte Katzer schoben ihn vor. Aber es gibt Stärkere und Klügere als mich, schrie der entsetzte Fritz. Warum ausgerechnet ich, ich versteh' es nicht. Gib acht, das du Sein und Schein nicht vertauschst, sieht auch alle hier wie Zufall aus. Fritz paß auf, es kommt so anders als du glaubst. Zum Abschied schmissen Katzen für Fritz ein Fest. Für Kätzinnen gabs Sekt, für Katzer Kätzinnen ins Bett. Und die Weisen Alten überreichten Fritz ein Amulett, daß die Rückseite irgendwo es zeigte: Zerschlag es an einem Stein, und Hilfe kommt! sagten sie dazu, Aber es geht nur ein Mal, überleg gut wann du es tust. Und Fritz zog los, quer durch Schirkans Revier, wie im Horror-Wald, ihm wurde heiß und kalt. Und bald erschien im Schirkan in seiner ganzen Schrecklichkeit, und was Fritz jetzt noch helfen konnte, konnte nur ein Wunder sein. Als von irgendwo aus ein Stein geflogen kam, das Amulett traf, es zerbrach und die Prophezeihung wurde wahr. Dem Stein folgend, schmiß sich Hilfe auf Schirkan, pakte ihm am Hals und bannte so die Gefahr. Fritz erkannte die Chance als er den Stein aufnahm und dann erschlug er den Tyrannen mit einem einzigen schweren Schlag. Die Hilfe lies den Toten aus dem Würgegriff. Ob das kein Fehler war, weiß ich nicht. meinte sie zu Fritz, Aber seit dem allerersten Tag ist es das gleiche Spiel, und jetzt komm her zu mir und ich erklär es dir. Gib acht, das du Sein und Schein nicht vertauschst, sieht auch alle hier wie Zufall aus. Fritz paß auf, es kommt so anders als du glaubst. Du mußt wissen , hörte Fritz die Hilfe sage, es gibt hier nicht einen Stein um das Amulett zu zerschlagen. Also hab ich selbst einen geworfen, von irgendwo aus, und hab selbst das Amulett zerbrochen und nun paß' gut auf: Der Plan war, Schirkan sollte auf nichts verzichten, seinen Spaß haben, dich vernichten, um bei euch Katzen den Haß auf all das, wofür er steht, zu schüren, was es wiederrum den Alten Weisen leicht macht, euch Katzen zu führen. Es geht hier um Schatten und Licht, und um das Gleichgewicht. und darum, daß du das Eine niemals ohne das Andere kriegst. Weil das Eine aus dem Anderen entsteht, und fehlt das Eine sind auch die Tage des Anderen gezählt. Fritz' Körper vibrierte, als er langsam kapierte, und seine Augen blitzten während er Schirkans Blut in seinem Gesicht verschmierte, und wie in Trance trat er den Rückweg an. Und zu hause wurder lügnerisch-trügerisch mit offenen Armen empfangen vom Rat der Weisen. Ihr Scheinheiligen zischte Fritz, Tut mir leid, aber es geht hier um das Gleichgewicht. Und dann setzte er die ganze Scheiß-Stadt in Brand, krallte sich Muschi und verschwand als Schirkan in Schirkans Land. Gib acht, das du Sein und Schein nicht vertauschst, sieht auch alle hier wie Zufall aus. Fritz paß auf, es kommt so anders als du glaubst.

Seele In Not

Lacrimosa
Halte jetzt die Fackel An mein Gesicht Ein Vogel gleitet uebers Wasser Doch er sieht mich nicht Mein Schiff ist laengst gesunken Ich bin am ertrinken Ich kenne so viele Hilfeschreie Doch kein Schiff in Sicht Nur verlorene Stunden Nur verlorene Tage Verloren wenn wir sterben Verloren an was? Doch ich lebe Ich lebe immer noch Ich lebe Als eine Luege Und die Liebe Eine Illusion Du tanzt im Licht der Zeit Du tanzt in Eitelkeit Eine leere Flasche Und ich sterbe vor Durst Keine Kerze hat mehr Feuer Doch mein Herz verbrennt Ich hoere den Schrei eines Babys Luege im ersten Atemzug Asche zu Asche - Staub zu Staub Der Suende sei vergeben Blind vor Wut - Blind vor Schmerz Taub aus Liebe - Stumm vor Angst Kann ich mich nicht mehr halten Verliere den Verstand Ich kenne nicht deine Stimme Kann dich ja nicht verstehen Weiss nicht mal wie du aussiehst Habe dich ja nie gesehen Kann nicht mal zu dir sprechen Nicht mal diesen einen Satz: Ich liebe dich Ich verfluche die Erinnerung und schicke sie weit fort Sie legt sich in mein Grab und waermt fuer mich den Sarg Gemalte Bilder schmeicheln nur Denn wer malt schon was so haesslich ist?

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